Welcome to the USA

Juni 29, 2008

Am 24.06.2008 war es soweit: Ich verlies Deutschland und startete in die USA. Okey waere es wirklich so einfach gewesen … >.<

Um ca. 6 Uhr morgens wachte ich auf, machte mich fertig und traf noch die letzten Vorbereitungen fuer den Flug, der um 11:45 Uhr gehen sollte. Nun denn meine Mum rief ein Taxi und wir machten uns um ca. 7:30 Uhr auf den Weg. Die fahrt war recht angenehm und der Verkehr hielt sich auch noch in Grenzen sodass wir ungehindert den Flughafen ansteuern konnten. Um 7:50 waren wir dann auch da, doch wie meine Eltern so sind mussten sie erstmal eine Zigarette rauchen … Der Rest der Prozedur war eigentlich auch ganz einfach – zum Check-In und das Gepaeck aufgeben – aber da meine Schwester und ich zum erstenmal alleine Fliegen, sollten wir das selbst Regeln. Nach einer halben Stunde war alles erledigt und nach einem Blick auf die Uhr konnte ich mir wirklich in den Hintern beissen „verdammt es ist erst kurz vor neun und unser Flug geht erst um kurz vor zwoelf …“ daraus resultierte 2 stunden weiteres Gammeln auf dem Frankfurter Flughafen, die ich mit Smsen und Futtern verbrachte.

Nun war es soweit, die Passagiere des Fluges nach Charlotte wurden zum Gate gerufen: Auf der einen Seite bedeutete dies den Beginn der Ferien, aber auf der anderen Seite auch Abschied von meinen Eltern. Ich glaub meine Mum hat geweint als sie uns verabschiedete … sie wird uns naemlich einen Monat nicht sehen.

Doch als waere dies noch nicht genug gewesen. Nachdem wir bereits eine Stunde im Flugzeug darauf warteten endlich zu starten, kam die Durchsage, dass es vermutlich noch laenger dauern koennte aufgrund von den Tueren, die sich nicht schliessen liessen >.< Alles in allem hatten wir 3 Stunden Verspaetung dadurch, die aber durch den wundervollen Blick aus der Hoehe kompensiert wurden. Das Wetter war einfach perfekt zum Fliegen *__*

Der Flug an sich war eigentlich recht langweilig und vom Essen dort will ich garnet reden. Und da die Maschine relativ laut war konnte man nicht mal in Ruhe Musik hoeren … das war so ziehmlich das nervigste am ganzen Flug, abgesehen von der langen Zeit, die ich in der verdammten Maschine verbringen musste.

Um 6 Uhr amerikanischer Zeit kamen wir dann in Charlotte an und es war schon ein tolles Gefuehl als die Durchsage „Welcome to the United States of America“ kam =) Nachdem wir durch die Kontrolle gingen und unser Gepaeck entgegen nahmen wurden wir auch herzlich von unsren Verwandten empfangen und machten uns auf zu deren zu Hause, welches weitere 3 Stunden entfernt von Charlotte liegt. Meine Tante zeigte uns das Haus und brachte uns in unsere Zimmer. Ich ging ins Bad, zog mich um, legte mich ins Bett und schlief nach wenigen Minuten nach diesem langen und anstrengenden Tag ein.

Hier ein paar Bilder von dem Haus:

So froh ich auch darueber bin endlich hier zu sein, bin ich mir auch im klaren, was ich in Deutschland gelassen hab und jetz einen Monat oder laenger nicht mehr sehen werde. =( Insbesondere meine Freundin vermisse ich so sehr.

Konfirmation meiner Schwester

Mai 20, 2008

Okey, dieser Beitrag kommt vielleicht etwas spät, aber besser spät als nie wie man so schön sagt.

Meine Schwester hat mir ein paar Bilder von ihrer Konfirmation in die Hand gedrückt und da dachte ich mir, dass ich ja dazu etwas schreiben könnte. Die Konfirmation war am 11.05 also vorletzten Sonntag bei uns in der Kirche. Ich möchte garnicht von der ganzen Prozedur reden, die wir davor hatten, wegen Vorbereitungen etc. aber ich kann nur sagen, dass es eine sehr stressige Angelegnheit war. Jedenfalls war nun der Tag gekommen an dem meine Schwester als vollwertiges Kirchenmitglied aufgenommen wird – oke ich glaube kaum, dass dies wirklich der Grund vieler Konfirmanden ist … eher Geld und so.

Wir mussten bereits um 6 Uhr aufstehen um uns fertig zu machen und noch die letzten Vorbereitungen zu treffen, wie zum Beispiel Tische decken und Gäste koordinieren. Um 9:30 ging es dann in die Kirche, die bis 12:15 andauerte. Puhh war das ein langer Gottesdienst, der zum Glück nicht so langweilig wie die normalen war. Dannach gab es die Gelegnheit einige Fotos zu machen:

Wie ihr seht war an dem Tag richtig geiles Wetter, deswegen aßen wir fix und gingen daraufhin geschwind in den Park und gammelten dort noch eine weile. Meine Cousins hockten sich sofort in den Biergarten, während die kleinen auf dem Spielplatz tobten. Hier ein paar Fotos:

Der kleine Dirk aufm Spielplatz

Mein Cousin (links, bissi verpeilt) und Ich

Ich und der Kleine

Gegen Abend gingen wir wieder nach hause und aßen zu Abend, wenig später mussten auch schon die ersten Gäste gehen und die Konfirmation neigte sich dem Ende zu.

DELF – eine Katastrophe? Vielleicht …

Mai 20, 2008

Joa seit Beginn des 11. Schuljahres nehme ich an DELF (Diplôme d’Etudes en langue Francaise) teil. Eigentlich hasse ich Französisch und bin auch nicht wirklich gut darin, doch ich ließ mich von meinem Kumpel dazu überreden es doch zu probieren. Anfangs war es zwar recht lustig, doch dann wurde es immer nerviger Mittags länger in der Schule bleiben zu müssen. Vor einem guten Monat habe ich dann auch die Prüfungen abgelegt, zuerst die schriftliche, und dann in Mainz die mündliche. Die Ergebnisse gibt es jedoch erst zu Beginn der Jahrgangsstufe 12.

Natürlich ist unsere Schule ganz stolz solch ein „Projekt“ bei sich anzubieten und will dies auch in Zukunft tun. Deswegen sollten heute 1-2 von uns Delf vorstellen und dafür sozusagen Werbung machen. Eigentlich nicht so schlimm, wäre da nicht ein klitzekleiner Haken: Alles auf Französisch! Und ratet mal wer dazu „gebeten“ worden ist … natürlich wen kanns denn auch anderes treffen als mich -.-

Nun oke, es lief eigentlich ganz gut, dank meines kleinen Spickers, und ich konnte das ganze noch souverän verpacken. Aber glaubt mir sowas werd ich mir nie wieer antun. Habe jetzt erstmal genug von Französisch und ab der 12. wird es komplett abgewählt

June

Mai 17, 2008

Ja wo fange ich denn bloß an … hmmmn.

Vielleicht am Anfang xD Ja das wäre wohl die beste Idee.

Wir haben uns im August vergangenen Jahres bei Schuelerprofile kennengelernt. Ich sah ihr Bild auf ihrem Profil und schrieb sie daraufhin an. Das war wohl die beste entscheidung, die ich je getroffen hab. Von diesem Moment an schrieben wir uns regelmäßig, da wir schon sehr früh feststellten wieviel wir gemeinsam haben. Bald waren wir sogar so weit, dass ich auch im „Reallife“ nur an sie denken musste, und nur Online kam um mit ihr zu schreiben.

Weihnachten stand vor der Tür und wir beschlossen spontan uns einmal zu treffen, jedoch klappte dies erst im Januar. Doch anders als erwartet redeten wir an diesem Tag nicht fiel, denn uns beiden viel es außergewöhnlich schwer irgendetwas zu sagen. Meine Freundin nannte diesen Tag glaube ich einmal „Der Tag an dem ich schwieg“ … Dabei wollte ich ihr doch soviel sagen. Als unser Abschied dann kam und ich in den Zug steigen musste, biss ich mir in den Hintern, denn ich habe es nicht geschafft das zu sagen, was ich schon seit langem sagen wollte.

Am 27.01.2008 kam dann der Tag, ein besonderer Tag, der mir noch immer in Erinnerung verweilt. Ich verspührte den Drang ihr alles zu sagen, was mir schon lange auf der Seele lag. Ich schrieb ihr einen Text mit meinen Gedanken und meinen gefühlen zu ihr. Sie tat das gleiche. An diesem Abend habe ich gezittert wie noch nie zuvor, denn es war immernoch die Frage offen: Denkt sie das gleiche? Und ja sie tat es! – Wir kamen zusammen.

Ich kann natürlich noch jedes andere Ereignis seit dieser Zeit aufzählen, aber das wäre vielleicht etwas zu lang. Doch möchte ich an dieser Stelle noch speziell an meine Freundin gerichtet etwas sagen:

June ich habe noch nie einen Menschen für so wichtig in meinem Leben gehalten, so wie ich dies bei dir tue. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl jemanden zu haben, mit dem man die Gedanken teilt, mit dem man reden kann, mit dem man Spaß haben kann. Oftmals hat eine Person nur eine dieser Eigenschaften, doch du vereinst all diese. Auch wenn andere vielleicht deine eigene Art und Weise ablehnen – ich habe mich in sie verliebt. Grade das war es, was mich auf dich aufmerksam gemacht hat und ich hoffe du bleibst so wie du bist.

Du machst sehr gerne Fotos, insbesondere von dir selbst. Viele sehen das als selbstverliebt an, ich sehe es als eine Möglichkeit deine Schönheit offen zu zeigen. Es ist doch nichts dabei wenn man gut aussieht und sich auch so zeigt. Du bist halt selbstbewusst, alles andere kann man doch schon teilweise als Schüchternheit ansehen. Jedenfalls bist du wunderschön, und dies kann keiner abstreiten, wer dies doch tut soll sich bei mir melden! Du weisst ja auch, wie toll ich deine Augen finde. Ich könnte einfach tagelang damit verbringen dir in die Augen zu schaun.

Okey ich glaub das ganze wird zu kitschig. Aber eines möchte ich noch zum Schluss sagen.

June in diesen 4 Monaten warst du es, die es immer geschafft hat meine miese Laune weg zu bekommen, denn es genügt nur wenn ich mit dir schreibe, und der Tag ist gleich viel besser =)

Ich glaube das ist Liebe und ich bin froh dir sagen zu können: Ich liebe dich June!

Aller Anfang ist schwer …

Mai 17, 2008

So nun denn.

Das hier ist mein erster Post auf meinem neuen Blog. Der eigentliche Grund weshalb ich einen solchen anfange war, dass mir seit geraumer Zeit sehr viele Gedanken und Fragen durch den Kopf gehn. Normalerweise denke ich nicht soviel über Dinger nach sondern ich lasse sie passieren. Doch nun ist es anders als sonst, ich weiss nicht wieso. Möglicherweise warten diese Gedanken nur darauf niedergschrieben zu werden, damit sie mir aus dem Kopf gehen, ein Versuch schadet nicht. June schlug mir jedenfalls vor es mit diesem Blog zu probieren, was ich auch jetzt tun werde.

Trotz alledem fällt es mir verdammt schwer so frei alles niederzuschreiben. Ich weiss was mir durch den Kopf geht, doch weiss ich nicht womit ich anfangen soll. Vielleicht fange ich mit der Schule an.

Wie ihr in dem Thema „Über mich“ rauslesen könnt gehe ich aufs Gymnasium. Bis jetzt war es nicht sonderlich schwer und ich hatte kaum Probleme die nächste Stufe zu erreichen. Gelernt habe ich auch nicht wirklich viel. Doch jetzt wo is auf die Klasse 12 zu geht bekomme ich Angst zu versagen. Es wird ein enormer Druck auf mich zukommen, man wird mehr als je zuvor für die Schule tun müssen, so sagen es die Lehrer jedenfalls. Dabei kann ich ja jetzt nicht einmal länger als eine Stunde mit lernen verbringen ohne verrückt zu werden. Wie soll ich das denn erst recht in der 12. machen, wenn ich mehrere Stunden aufbringen muss? Zusätzlich erwarten mich 4 stündige Klausuren. Ja genau 4 stündig! Derzeitig sitze ich pro Klausur nur 2 Stunden im Raum, bald werden es doppelt soviele sein. WIe ihr seht ist der Druck enorm. Grade auch weil wir ein Landesabitur haben, was die Sache um einiges erschwert. Nun ja vielleicht steigere ich mich da viel zu sehr hinein, und sollte lieber abwarten was auf mich zukommt. Aber wie denn eigentlich? Man bekommt heutzutage von jeder Person gesagt, dass man sich jeden Schritt für die Zukunft überlegen soll, vorallem im schulischen Bereich. Alles wird nurnoch kalkuliert, wo bleibt da die Freiheit? …

Oke, genug dazu. Wenn ihr bis hierhin gelesen habt: Respekt und Danke!

Bis dann


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.